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Jedes Projekt ist ein europäischer Hof mit Namen, eigenen Messungen, Koordinaten und Ledger-Eintrag. Wählen Sie den, den Sie unterstützen möchten.
Foto 1 von 3Bodenkohlenstoff wird vor Ort mit einem zertifizierten Agronometer gemessen und von einem unabhängigen Labor gegengeprüft. Entnahmen werden nach dem Land Stored Carbon Protocol von ONCRA zertifiziert und im öffentlichen Ledger registriert, sodass jeder Credit nachverfolgbar ist und nicht zweimal verwendet werden kann. Folgemessungen finden alle drei Jahre statt.
Öffentliches ONCRA-Ledger ansehen
ONCRA-zertifiziertes ProjektGerrit Coppens leistet Pionierarbeit im Bambusanbau auf einer 1,24 Hektar großen Fläche in Eindhoven, Niederlande. Aus Überzeugung für Nachhaltigkeit erkennt er die positive Wirkung von Bambus auf Klima, Boden und Artenvielfalt ebenso wie sein wirtschaftliches Potenzial. Der Betrieb sieht in Bambus eine zukunftsfeste Kultur, geeignet für vielfältige Anwendungen wie erneuerbare Materialien, Lebensmittel und Energieträger. In der Zusammenarbeit mit Bamboologic und weiteren lokalen Betrieben trägt Coppens dazu bei, Bambus als vielseitigen, schnell wachsenden Rohstoff für kommende Generationen zu etablieren. Sein Engagement ist ein Beispiel für innovative und verantwortungsvolle Landwirtschaft in der Region.
Vier Schritte
Von der Wahl eines Hofs bis zum Zertifikat im öffentlichen Ledger – meist innerhalb eines Werktags.
Jedes Projekt ist ein europäischer Hof mit Namen, eigenen Messungen, Koordinaten und Ledger-Eintrag. Wählen Sie den, den Sie unterstützen möchten.
Legen Sie fest, wie viele Tonnen Sie entnehmen möchten, und senden Sie Ihre Anfrage. Wir bestätigen die Verfügbarkeit und senden Ihnen ein Angebot.
Ihre Entnahme wird im öffentlichen ONCRA-Ledger registriert – genau das verhindert, dass dieselbe Tonne zweimal verkauft wird.
Sie erhalten Ihr Zertifikat per E-Mail, und der Betrieb erhält die Einnahmen, mit denen das Feld weiterwächst.
Mehr als Kohlenstoff
Was zeichnet Bambus gegenüber anderen Kulturen aus?

Wurzeln halten den Boden gegen Erosion, verbessern die Wasserspeicherung und bauen ausgelaugte Ackerflächen wieder auf – mit Kohlenstoffspeicherung unter wie über der Erde.

Aus einem kahlen Feld wird ein ganzjährig grüner Wald, der Insekten, Vögeln, Mäusen und Wildschweinen Schutz bietet – auch zwischen den Ernten.

Geerntete Halme versorgen die biobasierte Industrie und ersetzen Stahl, Kunststoff und Beton – Materialien mit weit höherem CO₂-Fußabdruck.

Kohlenstoffzertifikate verschaffen Betrieben ein zweites Standbein – und genau das macht Bambus auf Grenzertragsflächen überhaupt erst tragfähig.






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